Pro Art aus Ilmenau

Samstag, 9. Juni 2018
22.00 – 02.00 Uhr, Prinzenhofkeller
26. Jazzweekend

Wenn die Geschichte richtig niedergeschrieben wurde, so feiert Pro Art aus Ilmenau in diesem Jahr das 45ste Bandjubiläum. Von den Gründungsmitgliedern, Walter und Andy Geyer hält der Andy immer noch tapfer den Platz hinter der Hammond B3 Orgel. Wer weiß in wie viele Keller er schon das fünf Zentner schwere Gerät geschleppt hat. Dazu natürlich den Original Leslie-Kabinett – damit es klingt wie es klingen muss. Im laufe der Bandgeschichte hat Pro Art es immer wieder verstanden, die Besetzung zu verjüngen und damit die Musik vor Vergreisung zu schützen. Dadurch entstand auch eine enge Verflechtung mit der ostdeutschen Blues- und Jazzszene. Zu nenne wären Distelmann (als Begleitband), ergo (Waldi Weiz), Keimzeit, Pass over Blues oder auch Musiker, die bei Clueso einen Job fanden. Mittlerweile spielt schon die nächste Generation und entwickelt den frechen, unangepassten Pro Art Sound auf der Bühne. Diese Mischung aus alten, gestandenen Thüringer Blues- und Soulmusikern mit den jungen „Wilden“, die mit der Musik der „Alten” aufgewachsen sind und das mit dem mischen, was ihr heutiges Lebensgefühl ist: Nu’Jazz, Triphop, Drum’n Bass. Hier spielen Väter mit ihren Söhnen. Viele eigene Stücke neben Coverversionen alter Klassiker kommen von der Bühne. Die Band hat einen großen Fundus an Musik, aber am spannendsten sind die immer wieder neu entstehenden Situationen bei den vielen Improvisationsstrecken, wenn „Pro Art“ mal wieder einfach nur „groovt“.

Mögliche Besetzung:

Andi Geyer – Hammond B-3, Fenderrhodes, Gesang
Jens Kobe – Trompete
Jupp Geyer – Altsaxophon
Tom Hahnemann – Tenorsaxophon
Christian Kohlhaas – Posaune
Tino Kahl – Gitarre
Charles Sammons – Bass
Henning Luther – Schlagzeug

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