Helmut Lörscher Trio

Weihnachtsjazz zur Eröffnung des Arnstädter Bachadvent
Freitag, 27.11.2015, im Rathaussaal Arnstadt
Beginn 20.00 Uhr

“from bach to now”

Das Jazztrio um den Pianisten Helmut Lörscher mit Bernd Heitzler, bass und Harald Rüschenbaum, drums, arbeitet seit 2001 zusammen in der Absicht, kammermusikalischen Jazz in lebendig dichtem Zusammenspiel zu verwirklichen, überwiegend anhand eigener Kompositionen, in denen auch Elemente der klassischen Musik jazzstilistisch reflektiert werden.

Pianist Lörscher ließ dabei Erfahrungen einfließen, die er im Bachjahr 2000 machte: Da begleitete er die Kabarettisten Matthias Deutschmann und Georg Schramm auf Tournee im Jazztrio mit Dieter Ilg, bass und Matthias Daneck, drums.
Die Idee der Bearbeitung Bachscher Themen in der Sprache des zeitgenössischen Jazz, ergänzt durch Originalkompositionen und Arrangements bekannter Standards, in denen das Spiel mit polyphonen Satztechniken beleuchtet wird, kulminierte in dem 2006 veröffentlichen Album badinerie – reflections in jazz. Kurz nach Erscheinen wurde die CD wurde im Online Music Magazin zum besten Jazz- Album des Monats Dezember gekürt. Es folgten deutschlandweite Rundfunkübertragungen (Deutschlandradio, SWR,MDR, WDR, SR, BR u.a.) sowie eine Einladung zum Bachfest Leipzig 2007.Bis heute hat sich das Programm mit neuen Kompositionen zu einer umfassenden Reflexion barocker Kontrapunktik in der Sprache des modernen Jazz weiterentwickelt.

Foto: Carina Ulmann

Foto: Carina Ulmann

Im Verlauf der internationalen Live-Auftritte des Trios ergab es sich, die obligatorische Zugabe auf besondere Weise zu gestalten: Als Soloimprovisation des Pianisten über ein spontan vom Publikum gegebenes Thema. Mit dieser Art der Improvisationskunst, die Helmut Lörscher bereits in zahlreichen Auftritten mit Matthias Deutschmann präsentierte, schlägt er schließlich eine weitere Brücke zur den Meistern des Barock.
Zum Ende des Richard-Wagner Jahres 2013 präsentiert das Helmut Lörscher Trio ihre der neuen CD „tristanesque“ : eine ebenso unterhaltsame wie tiefgründige Reflexion der Musik Richard Wagners aus Sicht des modernen Jazz. Sie verfolgt den in der vorangehenden Produktion eingeschlagenen Weg konsequent weiter: bekannte Themen und Leitmotive im Stil des zeitgenössischen Jazz und mit dessen Mitteln zu verarbeiten.