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„BACH AND MORE”
Volker Braun Trio: Variationen zu Johann Sebastian Bach

Bach, immer wieder als der erste deutsche Jazzmusiker bezeichnet, hat einige seiner jungen Jahre in Arnstadt verbracht. Dies ist natürlich ein Grund, ein Trio hierher einzuladen, das die Musik von Bach als Basis für ihr Programm ausgewählt hat. Die Musiker kennen sich schon lange und haben in verschiedenen Formationen auch schon zusammen gespielt. Die drei verbindet aber auch die Ausbildung an der Musikhochschule Weimar und nicht zuletzt sind sie hier in der Region beheimatet.

„Die Improvisation in verschiedenen Formen über vorgegebene Themen gehörte in der Zeit Bachs für viele gute Musiker zum Alltag. Dieses Prinzip, aus Vorlagen frei zu arbeiten, übertragen wir auf unser Jazztrio”, sagt Volker Braun im Beiheft zur CD.

Weihnachtsjazz der IG JAZZ Arnstadt am Freitag. 27.11.09
“Alte Handschuhfabrik” Arnstadt,
Kulturetage im Stadthaus, Pfarrhof 1

 
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Funky Songs, Blues & Soul aus New Orleans, Boogaloo und gute Vibes aus dem „BIG EASY” bieten die 3 hochkarätigen Musiker. Nicht nur die Küche aus Louisiana ist geprägt von unterschiedlichen Zutaten und Gewürzen – auch die Musik!!

Peuker und Wressnig lernten sich 2004 bei einer Session auf dem Blue Wave Festival auf Rügen kennen, jammten bis in den Morgenstunden die Polizei aufkreuzte und entdeckten schnell ihre gemeinsamen Vorlieben zur Musik der „Cescent City”. Peuker rief seinen langjährigen Freund und Kollegen Griesbach an und beschlossen war N.O.O.T. – The New Orleans Organ Trio. Zwei Mal im Jahr gehen sie seither auf Tour, da ihre anderen Projekte (Top Dog Brass Band, Larry Garner u.v.a.m.) nicht mehr Zeit fuer N.O.O.T. lassen.

Alle Drei sind keineswegs zimperlich im Umgang mit ihrem Instrument und so entstand eines der spektakulärsten Orgeltrios Europas. Schon die Besetzung ist äusserst rar: die meißten Orgeltrios spielen mit Drums und Gitarre, jedoch nie mit Saxophon und singendem Drummer.

 Im Januar 2006 erscheint nun das erste Album „Organ Transplant” bei stormy-monday-records. Obwohl im Studio aufgenommen, verbreitet es all die Freude und Kraft, die das Trio live so einzigartig macht.
Raphael Wressnig
Paul Griesbach
Matthias Peuker

Konzert am 10.10.2009  im Theatercafe Arnstadt,
Jazzweekend Arnstadt,  5. Juni 2010. Kneipenjazz, Südtiroler Stub’n

 
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Der Blumenstrauß im Tabakladen

Lässig und humorvoll durchquert Matthias Rethberg die Stillistiken des frühen Jazz Pianos von Ragtime bis Swing über Blues und Boogie Woogie. Mit Blue Honky Tonk gastierte er in zahlreichen Jazzclubs im In- und Ausland, entwickelte starke Grooves und moderne Eigenkompositionen.
Als Solopianist verschreibt sich Matthias Rethberg voll und ganz seiner Vorliebe für die Stilistiken des frühen Jazz Pianos.

Frontfrau Elisa Weiß weiss was Sie tut, und Sie tut es gut.

Sie besitzt das Vermögen, die Tradition solch bedeutender Jazzsängerinnen wie Ella Fitzgerald oder Dee Dee Bridgewater fortzusetzen. In Szene gesetzt wird Sie von Matthias Rethberg, der entspannt und lässig im Gestus die Stillistiken des frühen Jazz Pianos von Ragtime bis Swing über Blues und Boogie Woogie beherrscht. Doch Matthias Rethberg spielt nicht nach, sondern entwickelte auch starke Grooves und moderne Eigenkompositionen mit denen er sich aus der Masse heraushebt. Und das macht die zwei Künstler zu einem Klangerlebnis der besseren Art. Geniesen Sie es!

New Orleans Jazz: Ragtime, Boogie Woogie, Stride Piano – Jazz der 30ger und 40ger Jahre. Trio Besetzung: Klavier, Schlagzeug, Gesang

Jazzweekend Arnstadt, 5. Juni 2010, Kneipenjazz, Längwitzer Hof und 6. Juni 2009, Längwitzer Hof

 
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Sängerin, drei Bläser, Rhythmusgruppe: Shoot the Moon ist ein fester Bestandteil der deutschen Jazzszene.Der Bandsound ist offen, karg, dunkel, filigran oder verdichtet. Sie klingen wie eine Indie-Rockband, wie Free Jazz oder wie eine staubige Hochzeitskapelle. Sie haben zu sechst orchestrale Kraft, können aber auch in fast kammermusikalische Duo- und Triobesetzungen zerfallen.
Es gibt viele Arten von Gleichzeitigkeit: Alle flüstern einen Text während eines freien, geräuschhaften Trompetensolos; Bass, Schlagzeug und Bassklarinette spielen einen düsteren, monoton uhrwerkartigen Groove, während Trompete und Altsaxofon leise fröhliche Walzermelodien-Fetzen dagegensetzen; Sängerin und Schlagzeuger verlesen gleichzeitig auf deutsch und englisch Texte über Fliegen, während die Bläser und der Bass einen Groove improvisieren.

Almut Schlichting – Saxofon, Komposition


 Winnie Brückner – Gesang
Sabine Ercklentz – Trompete
Tobias Dettbarn – Bassklarinette
Sven Hinse – Kontrabass
Rudi Fischerlehner – Schlagzeug

Jazzweekend
6. Juni 2009
20.00 Uhr, Kulisse Arnstadt

 
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Seit nunmehr zwölf Jahren arbeiten die Jazz Pistols an ihrem Energy-Jazz, den sie auch nach dieser langen Zeit immer wieder kreativ verändern und sich und Ihr Publikum überraschen.
Die Stärken der Jazz Pistols liegen in ihrer Wandlungsfähigkeit. In klassischer Triobesetzung erreichen die Jazz Pistols eine unerhörte Klangvielfalt.
Nur wenigen Jazz-Rock Formationen gelingt es, nicht nur Liebhaber von Instrumentalmusik, sondern auch ein breit gefächertes Publikum zu begeistern – die Jazz Pistols schaffen es. Außergewöhnliche Klangdichte, eingängige Melodik der komplexen Stücke und die hohe Spielkultur der Musiker – das alles definiert den Sound der Jazz Pistols. Sowohl die Ausdrucksstärke, als auch die stilistische Vielfalt der Jazz Pistols überrascht und zieht durch ihre Kompaktheit und Flexibilität Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann.
Neben zahlreichen Festival- und Clubgigs in Deutschland und dem benachbarten Ausland waren die Jazz Pistols bislang in 31 Ländern Afrikas, Asiens und Europas unterwegs. Die DVD „Jazz Pistols-live” ist seit 16. März 2007 im Handel erhältlich.


Jazzweekend, 6. Juni 2009,
Theatercafe Arnstadt

 
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Bessarabische Soundscapes: Die irisierenden Klangfarben des moldawischen Folk-Kammerjazz

Manche Landschaften schreiben sich unvergesslich ins Gedächtnis ein. Beispielsweise die kargen Wälder und Steppenlandschaften Moldawiens, einer der am wenigsten urbanisierten Republiken der ehemaligen Sowjetunion. Ein Großteil der oft lyrischen, meditativen Musik, die der gebürtige ukrainische Pianist Misha Alperin in seiner heutigen Wahlheimat Oslo (seit 1993 nach zehn Jahren in der russischen Hauptstadt Moskau) am liebsten während der Nachtstunden komponiert, ist – nach fast 20 Jahren in der Fremde – noch von seiner bessarabischen Heimat geprägt. Der  Folk-Musik-Experte Alperin, der erst in seinen zwanziger Jahren mit dem amerikanischen Jazz in Berührung kam, ist seit der Bandgründung im Juni 1990 (anlässlich des 1. Internationalen Jazzfestes in Moskau) der Hauptkomponist des Moscow Art Trio.
Die Ästhetik des Moscow Art Trios radikalisiert die Emanzipa- tion des europäischen Jazz noch energischer als die mystische Vorgänger-Generation um Jan Garbarek (seit 1970): So arbeitet Misha Alperin nicht mehr unbedingt klassischen schwarzen Jazz in seine Musik ein, zeigt Parallelen zu zeitgenössischen Komponisten wie Frederico Mompou oder Alfred Schnittke oder “gräbt” in der Klassik – und vertraut gelassen auf die archaische Kraft südosteuropäischer Folk-Dialekte.
In den vergangenen Jahren ist die von Alperin (er spielt auch Akkordeon und Melodika) früh selbstbewußt formulierte Ton-Poetik für den zeitgenössischen Jazz europaweit längst verbindlich geworden.
“Alle Folk-Musiken gehören zur gleichen Familie”, behauptet Alperin . Und ergänzt: “Ich würde gerne alle Barrieren und Grenzen niederreißen – nicht nur in geographischer, sondern auch in historischer Hinsicht, also zwischen den Epochen. Denn wenn man moldawischer Volksmusik intensiv zuhört, wird man bald Strukturen entdecken, die in der ganz östlichen Welt anzutreffen sind. Und andererseits, wenn ich beispielsweise Jan Garbarek höre, sogar seine Joik-Musik, klingt sie für mich moldawisch.”

Zusammen mit dem Flügel- und Waldhornspezialisten Arkadij Shilkloper, der einst im Orchester des Bolshoi-Theater und der Moskauer Philharmonikern saß, und dem Folk-Sänger Sergey Starostin (Farlanders, Marie Boine) spielt Misha Alperin seit Jahren auf allen großen Jazzfestivals.

5. Juni 2009
20.00 Uhr, Bachkirche Arnstadt

 
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JANNA ist ein vielseitiges Duo, das ein von Anfang an abwechslungsreiches Programm präsentiert. Instrumentale Vielfalt, melodiöse Fingerfertigkeit und filigrane Zaubereien sind das Metier der beiden Musiker, die je nach Arrangement unterschiedliche Instrumente einsetzen. Die beiden spielen ebenso gekonnt auf ihren Instrumenten wie auch mit der emotionalen Bandbreite der Zuhörer. JANNA verspricht musikalischen Genuss und angeregte Entspannung – kraftvoll und energiegeladen, immer aber authentisch und absolut handgemacht. (Freies Wort)
Hanna Flock
Gesang, Whistles, Piano, Percussion

Joachim Rosenbrück
Gitarre, Geige, Mandoline, Thür. Waldzither

Jazzweekend, 5. Juni 2009, Rathausvorplatz

 
Jupp Geyer Quintett

Wenn man auf unverfälschten, nicht verkopften und energetischen Jazz steht, dann liegt man bei dieser Band absolut richtig. In den überwiegend eigenen Kompositionen verbindet das Quintett arrangierte Strukturen mit großem Raum für freie, individuelle Improvisation. Lyrische fast sangliche Momente treffen auf mitreißende Grooves. Die Musik ist so differenziert und unterschiedlich wie die Musiker, deren musikalischen Einflüsse und über Jahre gesammelten Erfahrungen.
Die fünf Musiker um den Saxophonisten Joseph Geyer, mit Stephan Bohm an der Posaune, David Schwarz an den Tasten, Stefan Berger am Bass und Wieland Fritsch am Schlagzeug fanden an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar zueinander. Schon nach dem ersten Spontangig war klar, dass die Energie und die Kommunikation in der Gruppe stimmt. Diese lässt sich vor allem direkt und intensiv erleben, wenn sie sich bei ihren Auftritten gegenseitig zu Höchstleistungen auf ihren Instrumenten bringen. Spaß, Experimentierfreude und der Sog vom Modern Jazz des „Jupp Geyer Quintetts” ist fast physisch greifbar und berührt den Zuhörer direkt.

Jazzweekend, 4. Juni 2009 20.00 Uhr, Theatercafe Arnstadt
4. Juni 2011 Jazzweekend (Kulisse)

 

Livemitschnitt vom Jazzweekend am 4.Juni 2009

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