In der Adventszeit ist die Band mit ihrem exklusivem Programm “Weihnachten im Sitzen” unterwegs, und diesmal mit der aktuellen, gleichnamigen CD. Zu 5t spielt die Kapelle Lieder, die zwar schon all zu oft gehört wurden, aber niemals in so excellenter und unverwechselbarer Brass-Band-Besetzung.

Samstag, 08. Dezember 2007
Arnstadt, Neideck-Ruine, Kellergewölbe

 
BOR

Das Team ist der Star! Das Trio mit dem brasilianischen Pianisten Malcolm Braff und den aus der Schweiz stammenden Bänz Oester, Bass und Samuel Rohrer, Schlagzeug, hat seit seiner Gründung im Jahr 2001 zu einer sich blind verstehenden Einheit zusammengefunden und eine eigenständige, kollektive und authentische musikalische Sprache entwickelt, die grosse Spannkraft, unbedingte Lust am Improvisieren und hymnische Tiefe auf unwiderstehliche Art verschmilzt.

Aus der Erfahrung, dass sich bei entsprechenden Bedingungen individuelle Energie in der Musik zu etwas viel Grösseren potenziert, schaffen sich die drei Musiker einen Rahmen, der kompromisslos diese Verschmelzung des Einzelnen mit dem Gesamten ins Zentrum stellt. Die Musik kommt ohne Absprachen und Hierarchien aus und kann sich so ganz dem Moment hingeben. Die drei gleichberechtigten Musiker stellen den Gesamtklang der Musik über jegliche Hierarchien, um so der Musik und ihrer Entfaltung den nötigen Raum zu verleihen.
Dieses kollektive Konzept spiegelt sich nach aussen im Bandnamen:

BraffOesterRohrer

Ein Konzert im Rahmen der Jazzmeile Thüringen, am Sonntag, 28. Okt. 2007 im  Saal der Musikschule Arnstadt

 

Ro Gebhardt (Germany) & Burdette Becks (USA) in Concert

Dieses Projekt ist das Resultat einer langjährigen Freundschaft zwischen dem deutschen Gitarristen, Komponisten und Arrangeurs Ro Gebhardt und dem Ausnahmevocalisten und Flötisten Burdette Becks aus den USA:

Ro Gebhardt, 2-facher Stipendienpreisträger am Berklee College of Music, Verleihung des Steven D. Holland Award für besondere musikalische Leistungen ( Boston/USA), Studium Arrangement/Komposition in Köln mit Abschluss summa cum laude, Finalist Jazz de la Defense(Paris),”traumhaft virtuos” Gitarre&Bass, “excellent performances” Steve Swallow, “Meister seines Fachs” Jazzpodium, “goes down like velvet” Cadence, “in der 1. Liga europäischer Jazzgitarren-Tradition” Jazzthing, “geniale one-man-show” SZ Rheinpfalz, “unverschämt locker” SZ, “ein exzellenter, hochsympatischer Musiker” Jazzthetik;

Der Vokalakrobat und Flötist Burdette Becks stand bislang auf der Bühne mit Stars wie Bob Hope, Dianne Warwick und Wynton Marsalis. Er arbeitete in Berlin mit der RIAS Big Band und zelebrierte Duos mit Toots Thielemann.

Ro gilt als eine der Galeonsfiguren deutscher Gitarrenkunst und ist einer der ganz wenigen seines Genres, der sowohl über ein immenses Repertoire im Bereich Jazz, Latin, Pop verfügt ( und somit als ein exzellenter Improvisator bekannt ist ) , als auch darüber hinaus durch fundierte Ausbildung an der klassischen Gitarre glänzt. Eine “unique voice” als Instrumentalist und Komponist mit eigenem Sound und eigenem Stil in der europäischen und auch weltweiten Szene. Und nicht zuletzt durch seine Studien im Bereich Komposition/ Arrangement ist bei seinen Auftritten Zulauf garantiert, der sich rekrutiert aus einer Zuhörerschaft von Jazzfans, Gitarrenmusikfans im Allgemeinen, Liebhaber lateinamerikanischer Musik………………

 

Auf dem Programm steht eine Melange aus Latin, Tango, Jazz & Rock. Waghalsige, virtuose aber auch sehr gefühlvolle, balladeske Kompositionen aus der Feder des Bandleaders als auch Werke der zeitgenössischen Jazz- & Pop-Literatur.

Ro Gebhardt/ Berlin -guitars,comp,arr
Burdette Becks/USA- vocals, flute

Das Konzert ist eine gemeinsame Veranstaltung der IG JAZZ Arnstadt mit der evang.-luth. Kirchgemeinde sowie dem Freundeskreis der Oberkirche.

Donnerstag, 9. August 2007
20.00 Uhr in der Oberkirche zu Arnstadt.

 
frank frai promo for web

Erstaunlich intuitiv und dynamisch manifestiert in ihrer musikalischen Unaufdringlichkeit klingt die Perfomance der Berliner Jazz-Combo Alchemy. Rund um den Komponisten und Saxophonisten Frank Frai tummeln sich angenehm losgelöst von vielerlei Jazz-Standards vier Musiker namens Tom Finke (fender rhodes), Gerold Genssler (kontrabass), Oliver Schlüter (git) und Beni Reimann (dr).

Seit der Gründung im Jahr 2003 entwickelte die Jazzformation ein Repertoire an Stücken, die definitiv die relaxte Jazz-Nuance halten, welche ihre Namen versprechen:
Das Stück „Rien ne va plus“ erweckt bis zum Ende ein nicht alltägliches Hochgefühl – in einer wohlüberlegten Subjektivität arrangiert und unangepasst heiter seinem sophisticated Jazz-Freestyle folgend.

Den weiten Horizont huldigend beschreibt die äußerst melodiöse Umsetzung des Songs „African Bluebird“. Angenehm sphärisch modern pendelt sich dieser Song in den vom Fernweh heimgesuchten Intellekt ein. Eine beachtlich sanfte Reise in das behutsame Abendrot des schwarzen Kontinents.

Einen spontanen Einblick in den Raum außerhalb der Zeit ermöglicht die Originalität des Stückes „Spin Dr.“. Angelangt beim Gold des Augenblicks bestätigt es unweigerlich die Vermutung, dass sich alles ständig in Bewegung befindet.

***

Resümierend sei erwähnt: Die den Alchemisten zugesprochene Goldmacherkunst wird mit dieser eigenwilligen „Jazz Art noveau“ durch das Gehör sehr phantasievoll wahrnehmbar – ein allerfeinster Klangrausch, einfach al dente in seiner Intention.

Frederika Viennalini

Bandmitglieder
Frank Frai – saxophone
Thomas Finke – rhodes
Beni Reimann – drums
Gerold Genßler – doublebass
Olli Schlüter – guitar

Die Band gastierte am 9. Juni 2007 (15.Jazzweekend) in der Kulisse Arnstadt

 

 
Kasseturm Jazzband

Fast 40 Jahre Kasseturm Jazzband ist ein Stück Jazzgeschichte in Weimar. Im ersten Studentenklub Deutschlands, in einem Turm der mittelalterlichen Stadtmauer von Weimar, wurde im Mai 1968 der Band der Name durch die Studentenschaft der damaligen Hochschule für Architektur und Bauwesen verliehen. Die im urigen Studentenclub Kasseturm gereifte Jazzband ist in den vielen Jahren ihrem Stil von „New Orleans“ und „Chicago“ treu geblieben. Besonderes Markenzeichen der Band sind deutsche Texte zu Jazz Standards wie Basin Street Blues geworden. Die KJB hat von Anfang an einen eigenen kraftvollen Sound entwickelt, der ohne technische Raffinessen auskommt. Sie ist eine echte Live-Band, die den eigenen Spaß am Dixieland auf das Publikum übertragen möchte. Über 20 Rundfunk- und Fernsehproduktionen belegen dieses Renommee der KJB.


Frühschoppen zum Jazzweekend am 10. Juni 2007

 
blamu

Das „Jatz Orchestrion“ wurde einst von Absolventen der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar als professionelle Band gegründet. Ihr breit gefächertes Repertoire reicht vom klassischen Dixieland bis hin zu Rock und Pop, Schlager und sogar Volksmusik. BLAMU sah man schon unplugged und auch vor großen Publikum in ganz Europa. Die Band räumte Medaillen bei Wettbewerben ab und war schon zu Gast auf den Jazzfestivals der ganzen Welt. Für 2007 ist das fünfte Album geplant.

Besetzung:

Bernd Klinkhardt Posaune, Piano, Komponist, Arrangeur, voc, ld
Jörg Sauer Trompete, voc
Thomas Klippstein Klarinette, Es-Alt, Tenor- Sax.
Michael Siegfried Banjo, Gitarre, Kontrabass, Akkordeon, voc
Guntram Kollascheck Tuba, Bass
Alexander Urschanow Drums

Am 9.Juni 2007 zu Gast beim Arnstädter Jazzweekend, Straßenjazz und Südtiroler Stub’n

 
BALANCE

Balance- Jungle Jazz

Die Musik:

Schwindelfrei balanciert „Balance“ auf dem schmalen Hochseil, das einerseits vom Livesound einer echten Band, andererseits von Drum&Bass und Ambientelectronic-Sounds gestützt wird.

Das Gerüst der Songs zwischen Dancefloor und Chillout bilden treibende Breakbeats, welche weiche Fender-Rhodesklänge, spacige Synthieflächen, fette Bass-Grooves und jazzige Trompetenlinien zu einem handgemachten Club Jazz zusammenführen, bei dem Elektronik nicht im Vordergrund steht, sondern nur gezielt eingesetzt wird.

So entsteht ein Soundcocktail von groovenden Rhythmen und schwebenden Sounds, der bisweilen modernen Dancefloor-Charakter aufweist, aber auch als atmosphärischer Soundtrack für nächtliche Streifzüge durch die Großstadt dienen kann.

HipHop, Punkrock, Crossover, Funk und Jazz beeinflussten Bernd Rössler (Trompete, Flügelhorn), Michael Koch (Keyboards, Fender Rhodes, Electronics), Michael „Barny“ Bürger (Drums) und Michael Schäfers (E-Bass, Kontrabass) auf ihrem Werdegang. Und genau dieser Mix ist es, der die Band so einzigartig macht.

Mit ihren eingängigen Songs und mit ihren Klangexperimenten in der Balance zwischen techno-hiphop-funky groovenden Rhythmen und jazzigen Linien – kurz genannt „Jungle-Jazz“ – hat sich das spielfreudige Ensemble inzwischen in der Club-Szene etabliert.

Gastierte am 6. Juni 2007 zum Jazzweekend in Arnstadt

 

Funk Delicious:

Arnstadt 2007

spielen sie alle – die Killergrooves von Kool And The Gang, Earth, Wind & Fire, James Brown, Prince, Jamiroquai … . Es zählt nur der Groove. Die Eigenkompositionen stehen da in nichts nach. Die zehnköpfige Formation, bestehend aus einem einmaligen fünfköpfigen Bläsersatz, Rhythmusgruppe und Sänger, garantiert eine funky Bühnenshow.
Zu Gast zum Jazzweekend am:

9. Juni 2007 und 6. Juni 2009

Arnstadt 2009

 
Sagmeister_Medeiros

Michael Sagmeister

wurde am 27.7.1959 in Frankfurt am Main geboren. Seine stilistischen Wurzeln liegen im Bebop und Hardbop. Seine frühen Vorbilder sind John Coltrane, Charlie Parker, Pat Martino, Wes Montgomery. Die heutige Spielweise orientiert sich am Neobop, Fusion, Blues. Er beweist damit eine große stilistische Flexibilität.

Die Tournee als “opening act” mit dem United Jazz und Rock Ensemble Anfang der achtziger Jahre machte Sagmeister schlagartig berühmt. Es folgen Tourneen durch Südostasien und Nordafrika, zuletzt durch Westafrika. Auftritte bei zahlreichen bedeutenden Festivals im In- und
Ausland sicherten Sagmeister seinen Platz in der internationalen Jazz-Szene.

Zusammenarbeit und Aufnahmen mit Billy Cobham, Larry Coryell, Jack DeJohnette, Lyle Mays, Dave Samuels, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Charlie Mariano, Randy Brecker, Volker Kriegel, Attila Zoller, Miroslav Vitous, Emily Remler, Gerry Brown, Pat Martino.

Projekte unter eigenem Namen: Duos mit Thomas Heidepriem, Christoph Spendel, Silvia Droste und Dave Samuels, Trio mit Michael Küttner und Gunnar Plümer, Quartett mit Michael Küttner, Frank Itt und Hendrik Soll.

Er unterrichtet als vielgefragter Dozent bei allen wichtigen Jazz-Workshops in Deutschland.

Außerdem ist er Professor und Leiter des Weiterbildungsstudiengangs für Jazz und Popularmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte 1992 sein eigenes Lehrvideo „Scale Designs“. Schreibt seit 1995 Workshops für das Magazin Gitarre und Bass. 1999 kam sein Lehrbuch „Sagmeisters Jazzgitarre“ auf den Markt und ist seither das meistverkaufte seiner Art

Michael Sagmeister ist laut einhelligem Kritikerurteil zweifellos einer der weltbesten Jazzgitarristen und wird bereits heute Europaweit als „Legende“ angesehen.

Britta Medeiros
Michael Küttner
Hansmartin Eberhardt
Andreas Fetzer
Claus Lindenmayer
Thomas Rother 

Am 8. Juni 2007 im Theater Arnstadt

 
klazzbrothers

Das Ensemble zeigt in seinen vielfältigen Projekten und Programmen die große Bandbreite im weiten Feld zwischen Klassik und Jazz, das wache Interesse an Neuem, an der Weiterentwicklung und die grundsätzliche Freude an der Musik und am Experiment. Klazz Brothers haben sich mit ihrer ganz eigenen Musik über viele Grenzen hinaus profiliert.
In der Zusammenarbeit mit den beiden kubanischen Perkussionisten Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis als Cuba Percussion entstanden die Programme Classic meets Cuba (2002), Jazz meets Cuba (2003), Mozart meets Cuba (2005) und Symphonic Salsa (2004). Letzteres wurde u.a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, der Dresdner Philharmonie und dem NDR Pops Orchester aufgeführt. Klazz Brothers & Cuba Percussion wurden 2003 und 2006 mit einem Echo Klassik ausgezeichnet, außerdem 2003 und 2005 mit dem Jazz Award und wurden 2005 für einen Grammy nominiert. Musik aus „Classic meets Cuba“ hört man auch in Hollywood-Blockbuster wie „Collaterall“ mit Tom Cruise oder „Hitch – der Date-Doktor“ mit Will Smith.
Klazz Brothers sind in den großen Konzertsälen, Opernhäuser, Festivals wie der Berliner Philharmonie, der Semperoper Dresden, dem Musikverein Wien, der Esplanade Singapur, Seoul Arts Center und dem Schleswig Holstein Musikfestival genauso zu Hause wie in Jazzclubs. Sie spielten mit so unterschiedlichen Künstlern wie Roby Lakatos, Giora Feidmann, Daniel Hope, Roberto Blanco oder Lou Bega.

Kilian Forster – Kontrabass
Tobias Forster – Piano
Tim Hahn – Schlagzeug

7. Juni 2007 in der Bachkirche Arnstadt, zum 15. Jazzweekend

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