Brass_Up

Humor, Marching und Show

Die Band wurde von Bernd Forkel 1996 gegründet. Er selbst spielt Tenorbanjo, singt und leitet „Brass up“. Vorher war er Leiter und Banjospieler beim Blamu Jatz-Orchestrion aus Weimar von 1975 bis 1995. Zum Jazz kam Forkel durch die Mitgliedschaft in der Kasseturm Jazzband Weimar.

Das Neue an „Brass up“: Ohne Schlagzeug ist die Band mobiler und kann als marching band besser auf das Publikum zugehen. Sie spielt weitaus mehr als das übliche Dixieland-Repertoire, so auch eigene Lieder in der nur ihr eigenen temperament- und humorvollen Art.

Robert Ackermann         clarinet, megaphon
Martin Marczinke            sousaphon
Eugen Böttcher              tenorsax
Daniel Hoffmann            trumpet, flh
Bernd Forkel                  tenor banjo, voc, ld

 

in Arnstadt am 06.06.2004, Frühschoppen zum 12. Jazzweekend

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Master_Charge

Rhythm & Blues der Extraklasse – persönlich, eigenständig, von internationalem Profil – das sind die Markenzeichen einer Band, die sich seit ihrer Gründung 1995 mit über 500 Auftritten ständig weiter entwickelt hat und heute mit zu den beliebtesten Vertretern der deutschen Bluesszene zählt.

Die Gruppe um den charismatischen Sänger und Harpspieler Matt Walsh und den überragenden Gitarristen Janni Petsos begeistert mit enormer Vielseitigkeit. Der Blues ist die Grundlage. In den eigenen Songs werden Einflüsse aus Jazz, Soul, Funk bis hin zu Rockabilly verarbeitet und eine selten gehört breite musikalische Palette eröffnet.

Mit ihrer natürlichen Art, der Leidenschaft für ihre Musik und mancher Augen zwinkernder Moderation sichern sich die Musiker schnell die offene Sympathie des Publikums. Inspirierte Improvisationen und spontane Jams sorgen für Blueskonzerte der besonderen Art und bieten nicht weniger als ein energiegeladenes, erstklassiges Live-Erlebnis.

5. Juni 2004 zum Jazzweekend in Arnstadt

 

In den letzten Jahren fanden die Jahreshauptversammlungen der IG JAZZ immer in diesen Räumen statt, in denen sich Musiker wie Besucher immer sehr wohl gefühlt haben. In dieser, also bereits mehrfach erprobten, Location werden die Jazzfans  die Band “Skunk Funk” hören. Christian Kohlhaas und Christoph Bernewitz – die Bandgründer – haben eine feine Truppe junger Musiker, vorwiegend aus dem Weimarer Umfeld, zusammengestellt. Die allein schon schüttelt ohne weiteres eine lange, funk- und groovegetränkte Jazzparty aus dem Ärmel. Die nötige Sattelfestigkeit, um sich kreuz und quer durchs Real Book zu spielen, und die Qualitäten der Rhythm Section als Fels in der Brandung wilder Improvisationsabenteuer bringen sie selbstredend mit. Zusammen mit Tom Hahnemann, master mind der hiesigen Szene, kommt das Gemisch zusammen, welches die IG JAZZ bewogen hat, den 9. Geburtstag der IG JAZZ programmatisch so zu bereichern.

Stilistik des Funk mit der Spielfreude des Jazz und dem Groove der modernen Fusion – Varianten, gemixt zu frechen, überraschenden und überaus vitalen Arrangements (kck).

5. Juni 2004 zum Jazzweekend,
Freitag, den 11. Januar ’08
Musikkeller der Stadtbrauerei

 
Aziza_farbig

Aziza Mustafa – Zadeh

Eine wunderschöne Frau sitzt allein am Klavier. Sobald das Konzert beginnt, explodiert dieses Wesen vor schierer Musikalität. Aziza Mustafa-Zadeh ist eine brillante Pianistin, Sängerin und Komponistin, klassisch ausgebildet am Konservatorium in Baku. Und damit ist sie eben nicht eine weitere Sängerin mit hübschem Gesicht, die das Songbook der Jazzliteratur zerfleddert. Nein, sie ist pure Originalität, einfach einzigartig, mit niemandem sonst zu vergleichen –
und sieht dazu noch gut aus.

Die orientalischen Klänge ihrer Heimat Aserbaidschan vermischt sie mit klassischer Musik, mit Jazz, Blues und Avantgarde. Sie singt in Englisch und in ihrer Muttersprache Azri. Balladen wechseln sich ab mit temporeichen vertrackten Kompositionen, ihr Scat-Gesang mündet plötzlich in wild tremolierende Vokallinien aus dem Fernen Osten.

Sie ist Anmut und Eleganz, versunkene Andacht und berstende Emotionalität – Aziza spielt mühelos und unbekümmert mit den multikulturellen Schattierungen dieser Welt. Ihr facettenreiches Spiel auf der Tastatur wildert in der Zitatenkammer abendländischer Klavierliteratur genauso wie in “klassischen” Jazzstücken. Verwoben wird alles in einem Geflecht orientalischer Ornamentik. Klangkaskaden, Sphären aus minimalen Tonschrittfolgen, arabisch-orientalische Skalen mit ihren markanten Intervall-Sprüngen geben dem akustischen Zauber ein märchenhaftes Gepräge – Geschichten aus Tausendundeiner Nacht – wie ein fabelhaftes Feenwesen auf musikalischer Weltreise. Azizas Artistik der tonalen Formenverschmelzung ist ein Akt von beeindruckender Natürlichkeit.

Die aserbaidschanische Prinzessin des Jazz wird im Januar 2002 ihre siebte (!) Platte herausbringen. „Shamans“ erscheint bei Decca-Records und stellt eine kontinuierliche Weiterführung ihres einzigartigen Stils dar. Mit ihrem phänomenalen Talent, World Jazz und Klassik zu verschmelzen, ist sie eine Künstlerin von Weltklasse, die in keine Genreschublade hineinpasst. Und live auf der Konzertbühne ist sie einfach ein Naturereignis.

(im Arnstädter Theater am 04.06.2004)

 

 
trombonefire

Man nehme: vier hochkarätige Posaunisten, dazu eine “hot swinging” Rhythm- Section und was dabei herauskommt ist ein wahres musikalisches Feuerwerk:

Johannes Herrlich führt in seinem Jazzseptett “Trombonefire” die feierliche Mehrstimmigkeit eines Posaunenchores mit dem satten Klang des dunklen Blechsatzes einer Big Band zusammen. Neben dem melodischen Leiter Johannes Herrlich blasen der experimentierfreudige Australier Adrian Mears und der Münchner Hermann Breuer mit seinem geschmeidig singendem Ton die Tenorposaunen. Deren Soundspektrum rundet der Stuttgarter Bassposaunist und Tubaspieler Eberhard Budziat mit seinen samtweichen Tieftönen ab. Die Individualität der vier Posaunisten und die Homogenität des Satzes bestimmen den einmaligen kraftvollen Gruppencharakter, der dem Namen Trombonefire alle Ehre macht. Walter Lang am Flügel, Thomas Stabenow am Bass und Dejan Terzic am Schlagzeug schüren das Feuer mit sicherer und abwechlungsreicher Begleitung.

Die Idee zu Trombonefire ist nicht völlig neu. Inspiriert wurde Herrlich von der Musik von J.J. Johnson und Kai Winding. In den 1950er Jahren formierten die beiden Posaunenvirtuosen eine sehr populäre Posaunenband. Gleichartige Melodie-Instrumente in einer Band, das war neu und ungewohnt und führte zu grosser Popularität. Trombonefire knüpft bewusst an diese Ära an, ist jedoch bestrebt mit eigener Musik und eigenen Arrangements die Tradition auf Ihre Weise weiterzuführen.

G. Lutz

featuring:
Johannes Herrlich - Trombone
Adrian Mears - Trombone
Hermann Breuer - Trombone
Eberhard Budziat - Bass Trombone & Tuba
Walter Lang - Piano
Thomas Stabenow - Bass
Dejan Terzic - Drums

Am 3. Juni 2004 in der Bachkirche Arnstadt, Eröffnung Jazzweekend

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