Kat Baloun

Kathrine  Baloun wird in Texas geboren und erbt die musikalischen Talente von den  Eltern. Die Mutter ist klassisch ausgebildete Pianistin und Organistin  und der Vater ist Sänger und Trompeter.

Kat wächst in Cincinnati, Ohio auf.  Mit fünf Jahren beginnt ihre Ausbildung mit klassischem Piano, Geige  und Gesang.

Dreizehnjährig versucht sie sich  erstmalig auf der Mundharmonika. Die Haupteinflüsse sind Künstler wie  John Mayall, Bonnie Raitt oder Little Walter.

Sie zieht nach San Francisco und  beginnt mit der Elmer Lee Thomas Blues Revue aufzutreten. Mit dieser  Band entstehen zwei CD’s und sie wird landesweit bekannt.

Seit 1994 lebt sie in Berlin und  begeistert mit ihrer energiegeladenen Show sowohl im Duo als auch mit  kompletter Band. Mit kraftvollen und doch subtilen Texas Blues a la  Albert Collins und Stevie Ray Vaughn wird jedes Konzert zur großen  Party!

Bandbesetzung:

Kat Baloun -voc/hca
Jürgen Bailey -guit/voc
Ramini Krishna -bg
Charlie Bailey -dr

am 8.6.2002 zum 10. Jazzweekend in Arnstadt

 

 
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Africa Mma- die Kinder Afrikas

Sie leben in  Berlin, Germany, weit weg von ihrer Heimat in Afrika. Sie trommeln und  singen Lieder, die aus einer Kultur ohne Radio und Fernsehen stammen.

Die Instrumente  wie Atumpan, Dun dun ba, Omele, Gomme, Djembe, Talking Drum und die  Sprachen Wolof, Diola, Serele, Sesotho, Yoruba, Zulu sind hierzulande  eher fremd als geläufig. Und doch geht ihre Musik sofort und nachhaltig  ins Ohr, unter die Haut und in die Beine. Sind ihre Geschichten, von  denen sie singen, vielleicht mit unseren eigenen verwandt? Ja und nein,  könnte die Antwort sein:

Was stellen wir  uns unter Freiheit vor? Woran denken wir, wenn ein Mann zwischen drei  Frauen wählen soll? Was fällt uns zu globalen Waffengeschäften ein?  Was stellen wir uns unter einer Frau vor, die Musiker inspiriert, und  darum besungen wird ? Hier stehen ein paar Buchstaben zu einer Musik,  die sich nicht beschreiben lässt – sie zu hören, zu sehen, zu erleben  ist die beste Empfehlung, die wir geben können. Ob die Musik von Africa  Mma mit Jazz zu tun hat, ist eine interessante Frage, die sich mindestens  ein Getränk lang intensiv erörtern ließe. Falls die Musiker mal eine  Pause einlegen.

Mark  Asamoah 
Djembe, Bass Drum, Kpanlogo, Voice

Francois  Asukaten Tendeng
Djembe, Saba, Guitar (akustic), Voice

Akinola Famson
Kpanlogo, Djembe, Balofone, Talking Drum, Voice

Momo Lamin  Djafone
Souru Ba, Dun Dun  Ba, Voice

Gastmusiker:
Samuel Ieboah,  Drums
Ekow Alarbi Savage, Drums

Konzert am 8. Juni 2002 im Rahmen des 10. Jazzweekend, Bühne Markt

 

 
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Dank der Unterstützung der Stadtwerke Arnstadt GmbH sowie des Teams der Stadtbrauerei wurde ein ungewöhnliches Konzert an einem ungewöhnlichen Ort ermöglicht.

“Eine kleine, dreiköpfige Hamburger Band macht sich auf, einen der größten gemeinsamen Nenner zu definieren, den so unterschiedliche Sternensysteme wie Pop und Rare Groove, Techno und Jazz, haben können. Der Name der Verbindungsgalaxie ist fast zwangsläufig: Groove Galaxi ! Wer glaubt, Jazz müsse intellektuell sein, wird von der Spielfreude, die die Stücke prägt, auf Zeitreise geschickt; wer meint, elektronische Musik müsse monoton und verdrogt sein, erlebt einen Quantensprung; wer denkt, Pop müsse einfach gestrickt, weil eingängig sein, lernt, dass sich durch so manchen (Rare) Groove unendliche Weiten öffnen. Die Idee, alle Instrumente genau dann durch Effekte zu jagen, wenn bereits alle anderen Wege ausgetreten erscheinen, macht sie zum Tipp für die “next generation”. Dubtronic Ambience nennen sie selbst das, was hier das Licht der Galaxie erblickt. Live sind Groove Galaxi aufgrund ihres Könnens ein besonderes Erlebnis. Deshalb werden in Zukunft sicherlich noch viele Musikinteressierte zu Raumfahrern werden ! …. Energie !”

GG wurde 1999 gegründet. Zu dieser Zeit spielte GG häufig im Hamburger “Mojoclub” . Auf dem Mojosampler “Never Felt So Free” ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit zu hören. Darüber hinaus gab es eine rege Konzerttätigkeit in anderen Clubs, wie z.B. “Bunker Ulmenwall” in Bielefeld oder im “A-Trane” in Berlin. Den Höhepunkt in dieser Zeit stellt der gemeinsame Konzertabend mit George Benson auf dem Hamburger “Jazzport Festival” dar. Seither haben die drei Musiker eine ungeheure Entwicklung durchlebt und sich “freigespielt”. Zu hören ist dies auf ihrer Debut CD “Groove Galaxi”, die am 26.2.2001 auf Traumton Records/Indigo veröffentlicht wurde.
GG spielt mittlerweile im gesamten Bundesgebiet in Clubs, sowie auf renommierten Jazzfestivals. In diesem Jahr wird es darüber hinaus auch einige Konzerte im Europäischen Ausland geben. GG wird in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit dem “Mojoclub” vertiefen. Geplant sind einige Auftritte in verschiedenen Clubs, wie z.B. der “Zentralstation” in Darmstadt, oder dem “Stadtgarten” in Köln. Darüber hinaus produzieren GG einen Track für den kommenden Mojo-Remix-Sampler, der Anfang 2002 erscheint.
Die Band nahm im November das zweite Album in den Traumton- Studios auf (voraussichtliche Veröffentlichung im April 2002, Traumton/Indigo).

GROOVE GALAXI sind:

 Markus Kuczewski (Orgel, Keyboards, Keyboard-Bass) und Sönke Düwer (Drums, Percussion, Samples).

featuring Stephan Meinberg (Trompete, Flügelhorn, FX) u. a.

10. Jazzweekend am 8.6.2002, Altes E-Werk, Riedmauer

 
Dr Mablues

Dr. Mablues and the detail horns
Rhythm’n'Blues at its best
 

Der Doktor hat wilde  Bläser und den Blues, er hat Soul und Seele, den Rock und den Roll.
Dr. Mablues hat neun Gesichter und verbreitet überall wo er auftritt gute Laune. Hemmungslos hauen die Bläser rein, satt im Satz oder schräg und schrill, getrieben von einem unerbittlichen Beat. Frontman Gaz setzt seine kraftvolle rauhe Stimme, seine “rostige Röhre”, unvergleichlich ein: er singt, schreit, haucht, schmettert, krächzt, bis er nur noch Stimme zu sein scheint. Erholen darf Gaz sich dann, wenn Posaunist JR, in seiner Kuhhose wie ein Pfau über die Bühne stolzierend, oder der Trompeter Henry Henry satchmo-like für ihre Solo-Gesangs-nummern zum Mikrophon greifen. Neun Musiker insgesamt bilden die unerbittliche Formation, die als Dr. Mablues and the detail horns angekündigt, die Bretter Europas Bühnen bestiegen und die Fans eroberten.

Bei der Show der Bluesdoktoren, die gleichermaßen Rock und Blues bietet, geht’s energievoll, heftig und witzig zugleich zu. Die Bläser stochern gefährlich mit ihren Instrumenten in der Luft herum, bizarr choreographiert, sämtliche Musiker “toben” über die Bühne oder “jagen” den Gitarristen Martin Hofpower, während dieser ein Solo spielt. Die Zuschauer, unnachahmlich durch das Programm geführt vom “größten” Bassisten Süddeutschlands, bekommen “Medizin” für Auge und Ohr, und ihre Lachmuskeln werden ohne Ende strapaziert.

Dr. Mablues sind:

Gaz (Gesang, Gitarre),
Martin Hofpower (Gitarre),
Thommy K. (Schlagzeug, Gesang),
Thomas L. Mathessohn (Bass, Gesang),
Steff Illing-Finné (Piano, Orgel, Gesang),
Henry Heinrich (Trompete, Gesang),
J.R. Bloody Lips (Posaune, Gesang),
Boris “Bobo” Hartmann (Tenor-/Alt-Saxophon),
Michael S. Forstner (Bariton-/Tenor-Saxophon).

Jazzweekend Arnstadt, 8. Juni 2002,  im Lindeneck

 
Jazzpolizei

In der einzigartigen Besetzung Tuba, Banjo (Gitarre, Gesang) und Trompete (Gesang) spielt die Jazzpolizei New Orleans Marching Music, Swing und Standards. Die Jazzpolizei braucht weder Noten noch Verstärker und ist deshalb mobil und flexibel.

Dabei unterhält sie das Publikum nicht nur durch rein akustisch gespielte Musik, sondern auch durch einzigartiges Outfit und Ausflüge in den Comedy-Bereich. Übrigens: die Jazzpolizei ist die einzigste Oldtimejazzband ohne Rechtsanwalt oder Zahnarzt. Alle Gagen werden für einen guten Zweck verwendet – für die Musiker, welche da sind:

Brian O-Gott: Banjo, Gitarre, Gesang, im bürgerlichen Leben Popstar.
Mathias “Messiu” Grabisch: Tuba + Posaune, erfahren in allen Musikbereichen von der Beerdigung bis zur Gala.
Jürgen “Jay” Hahn: Trompete, Gesang , seit seinem New Orleans Besuch Fan von Louis Armstrong.

Zum Jazzweekend am 8. Juni 2002 und am 4. Juni 2005 Straßenjazz und Kneipenjazz

 
LITTLE B

ORGAN TRIO LITTLE B

Im September 1999 gründete der Organist Bernd Spanier gemeinsam mit Dino Dornis (Gitarre) und Uli Jenneßen (Schlagzeug) das Trio LITTLE B.

Der Name steht für das “kleine Biest” – die Hammondorgel.

Angeregt vom typischen Sound dieses einzigartigen Instruments spielt die Band funky Grooves anknüpfend an den Souljazz der 60er Jahre.

In der klassischen Besetzung eines Orgeltrios (org-g-dr) erklingen im Konzert neben eigenen Kompositionen auch Stücke von Larry Young, Jack McDuff und John Scofield. Dabei ist das Repertoire mit Funk und Blues auch für ungeübte Jazzhörer mitreißend.

Lassen Sie sich von der Spielfreude der drei Musiker anstecken und erleben Sie ein Konzert im Hammondfieber.

Musiker :

BERND SPANIER – Hammondorgel
DINO DORNIS – Gitarre
ULI JENNESSEN – Schlagzeug

10. Jazzweekend, 8.6.2002, Hotel “Goldene Sonne”

 

 
Dennerlein

In einer Sparte, die vom Übervater Jimmy Smith und seinen zahlreichen Ministranten beherrscht wird, hat es Barbara Dennerlein geschafft, auf ihren Instrument echte Innovation einzuführen: Mit den Fußpedalen, die sie mit erstaunlicher Leichtigkeit bedient, vermag sie durch Elektronik einen kontrabaßähnlichen Sound zu produzieren. Als elfjährige spielte sie erstmals, und mit fünfzehn trat sie bereits in Münchner Clubs auf. Sie etablierte sich schnell als Zugnummer von europäischen Festivals. Ihr spiel unterscheidet sich von Smith völlig: Sie ist breiter angelegt, bezieht Elemente aus Blues, Bebop und freier Musik ein, ohne je den Swing der Hammond-Legende zu verlieren. Seit ihren eindrucksvollen Plattendebüt als Leaderin im Jahre 1988 hat sie als höchst unterhaltsame, drivende Organistin mit beträchtlichen Scharfsinn eine Nische gefunden.

Straight Ahead (1988; Enja) Ein exzellentes Debüt als Leaderin inmitten einer Starbesetzung aus dem Posaunisten Ray Anderson, dem Gittaristen Mitch Watkins und dem Schlagzeuger Ronnie Burrage: ein exuberanter Mix von Andersons Blues und freier Musik mit Watkins’ Rock-Gitarre und Burrages äußerst antreibenden Schlagzeug.

Hot Stuff (1990; Enja) 
Dieses Album baut auf das erste auf, doch diesmal sind die Briten Andy Sheppard und Mark Mondesir neben Watkins für die wirbelnde, anregende Musik mitverantwortlich.

That’s Me (1992; Enja) 
Derselbe Stab wie auf dem Debüt, ausgenommen Dennis Chambers anstelle von Burrage und mit Bob Berg am Tenorsaxophon: eine exzellente, kraftvolle, innovative Musik, die mit einer Ausnahme aus Dennerleins Feder stammt.

Junkanoo (1997; Verve) 
Das Cover ist entsetzlich, was aber durch die erstklassische Besetzung (Don Alias, Dennis Chambers, Lonnie Plaxico, David Murray, Thomas Chapin, Randy Becker) und Dennerleins Kompositionen ( mit dem an den karibischen Karneval angelehnten Titelstück) des preisgekrönten Albums wettgemacht wird.

Quelle:
JAZZ Rough Guide
Ian Carr, Digby Fairweather, und Brian Priestley

7. Juni 2002, Theater im Schloßgarten zum 10. Jazzweekend

 
Bayon

DIE GESCHICHTE

Sie waren schon eine multikulturelle Gesellschaft, lange bevor dieser Terminus für Völkerverständigung via Kunst zur Modephrase degenerierte:  BAYON, um 1971/72  gegründet, rekrutierte sein Personal aus mindestens drei Erdteilen, wobei Bandchef Christoph Theusner (DDR) und Sonny Thet (Kambodscha) den harten Kern einer Gruppe von Multiinstrumentalisten bildeten. Theusner ließ  sich in jungen Jahren bei den „Garage Players” durchaus vom Blues inspirieren, er intonierte Hendrix-Glissandi und zupfte harten, heftigen Rock. Aber die einfachen Strukturen der Roots-Akkorde hielt er für „zu  einförmig” und mithin als Wegweiser in die Sackgasse. Das hieß, den tantiemeträchtigen Teufelspakt mit der Hitparade zu verweigern. Bedeutete aber auch, sich Anerkennung durch den Außenseiterstatus zu erspielen.
(Aus dem Vorwort zur CD „Rock aus Deutschland OST Vol 18 –  BAYON” von Olaf Leitner)

DER NAME DER BAND

Die klassisch grundierten, meditativ und stimmungsvariabel arrangierten Klanggebilde mit himmlisch ausufernden Längen – etwa bei den Suiten – waren unter einfachen Rubriken wie Rock, Folklore oder Jazz nicht mehr zu katalogisieren. Zudem irritierte Theusners Hinweis, „keine experimentelle Musik” vorzuführen. So macht auch der Gruppenname Sinn:

BAYON – eine kambodschanische Götterfigur, die mit vier Köpfen in vier Himmelsrichtungen schaut.

DIE MUSIK

Das Publikum war bei der diffizilen Bläser-, Zupf- und Streicher-Lautmalerei mit subtiler Percussions-Basis auf sich allein gestellt. Der Zugang zu BAYON musste mit Hilfe eigener Phantasie und Sensibilität erschlossen werden. Entsprechend weigerte sich die Gruppe, bei ihren Kompositionen durch eindeutig beschreibende Titel Hinweise auf Inhalt und Aussage zu ermöglichen.

DIE FRÜHEN WERKE

Schon früh entstanden Bühnenmusiken, etwa zu Heiner Müllers Drama „Der Traktor / Die Schlacht”. BAYON untermalte Hörfunk-Features, Fernsehspiele und Filme. Immer gelang es dem Ensemble, einen ureigen Kunstanspruch zu verwirklichen und sich für unterschiedlichste Einflüsse offen zu halten. Ohne dabei ins Kunstgewerbliche abzugleiten oder sich in Manierismen zu flüchten.

DIE MUSIKLEGENDE

Kritiker lobten BAYON’s „kunstvolle Schlichtheit, die die große Sorgfalt des Gestaltens offenbart” und die „ästhetische Kultur, die musikalische Unaufdringlichkeit, die starke assoziative Kraft”.
Vielleicht hatte einst BAYON nichtsahnend die „New Age”- Musik erfunden. Noch ehe sie zum Trend wurde und zum Markenartikel abstieg und folgerichtig banalisiert und vermarktet wurde.

BAYON – das bleibt eine zeitgemäße Musik von damals

Und noch heute machen BAYON, in wechselnder Besetzung, das, was sie schon immer am besten konnten: Gute Musik.

6. Juni 2002, Bachkirche zu Arnstadt

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