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Aki Takase & Kimiko Itoh

Nachdem Aki Takase bei früheren Duo-Tourneen, so mit Maria Joao und David Murray, für Aufsehen gesorgt hat, ist sie nun ein zweites Mal mit der in den letzten Jahren regelmäßig zur besten Jazzsängerin Japans gewählten Kimiko Itoh in Europa unterwegs. Neben Kompositionen von Aki Takase entzündet sich das beiderseitige Interesse u.a. an Themen von Carla Bley und Charles Mingus.

Aki Takase wurde in Osaka geboren und wuchs in Tokyo auf. Klavierunterricht erhielt sie bereits ab dem dritten Lebensjahr.  Klavier war auch das Hauptfach während ihres Musikstudiums an der Tohogakuen University in Tokyo. 1979 folgte ein längerer Aufenthalt in den USA. 1981 beim Berliner Jazzfest in der Philharmonie dann der erste gefeierteAuftritt ihres Trios mit Takeo Moriyama und Nobuyoshi Ino in Deutschland. Zahlreiche Konzerte und Schallplattenaufnahmen mit Dave Liebman, Sheila Jordan, Cecil McBee, Lester Bowie, Bob Moses, Joe Henderson, Niels Henning, Orsted Pedersen u.v.a.

In den neunziger Jahren hatte sie langjährig sehr erfolgreiche Duos mit der Sängerin Maria Joao, wie mit dem Alex von Schlippenbach, sowie gelegentliche Projekte mit dem Toki Streichquartet und dem Berliner Contemporary Jazz Orchestra.
Aktuell vor allem das Duo mit dem Bassklarinettisten Rudi Mahall.
Schallplattenpreise der UDJ erhielt Aki Takase 1990 (Play Ballads of Duke Ellington), 1991 (Shima Shoka), 1994 (Blue Monk) und 1998 (Duet for Eric Dolphy).
Seit 1997 ist sie Professorin an der Musik-Hochschule Hanns-Eisler Berlin für Klavier und Ensemblespiel.

Nach einen Kunststudium in Tokyo arbeitete Kimiko Itoh zunächst in der Filmbranche, wagte schließlich jedoch eine Karriere als Sängerin. Sie begann als traditionelle Enka-Sängerin und wandte sich erst nach längerer erfolgreicher Tätigkeit im pupulärmusikalischen Bereich dem Jazz zu.
Nach intensiver Stimmbildung, Englischstudien und ersten Erfolgen bei japanischen Jazzfestivals, erschien 1985 ein erstes reines Jazzalbum. Sie verbrachte einige Zeit in New York, wo sie in einschlägigen Clubs und wichtigen Musikern auftrat. In den folgenden Jahren war sie mit weiteren Plattenveröffentlichungen erfolgreich. Tourneen mit namhaften Musikern und Musikerinnen wie Michael Brecker, Terumaso Hino, Steve Gadd, Eddi Gormez oder Nancy Wilson, um nur einige zu nennen, schlossen sich an.
1997 beim Festival in Montreux hatte sie ihren ersten Auftritt in Europa. In Japan ist sie mehrfach zur Jazz-Vokalistin des Jahres gewählt worden. Neben ihrer Auseinandersetzung mit Standarts interessiert sich Kimoko Itoh auch für moderne, progressive Entwicklungen im Jazz, was beispielsweise zur Zusammenarbeit mit Aki Takase führte.

Aki Takase war am 23.September 1999 in der Musikschule Arnstadt zu Gast.

 

Die Band gibt es seit 1990. Nachdem in DDR-Zeiten zunächst einige Versuche in Richtung “Volksmusik” liefen, wurde schnell klar,dass dieses musikalische Betätigungsfeld keinen Spielraum für Umsetzung von Kreativität und Spontanität zulässt. Aus den etwas peinlichen Anfängen wurden so die BBBBBBs, die sich eher den Traditionen des Klassischen Jazz sowie des Modern Jazz verpflichtet fühlen.

Der Steinacher Volker Sesselmann ist der höchste aller Chefs der Gruppe. Er ist Holzbildhauer und als solcher sehr engagiert, bei dem Versuch verschiedenste künstlerische Einflüsse in die Musikdarbietungen einfließen zu lassen. Speziell der Einsatz des Didgeridoo, das Musikinstrument der Ureinwohner Australiens, das er aus dem fernen Köln mitbrachte, setzt neue Akzente. Seine “Chorussen” mit der Kolbenflöte bringen stets den Beifall des Publikums und den  Neid der Bandmitglieder mit sich. Den Blech-Bass bestreitet Clemens Schmalfuss, Kfz-Meister in Erfurt.. Aus der Rhythmusgruppe sind die runden, behäbigen Töne des immer gut geputzten Helikon nicht mehr wegzudenken. Besonders verblüffend sind die Erfolge, die mit der Umsetzung der letzten 3 Bs im Bandnamen verbunden sind.

Wolfgang ist im Berufsleben Lehrer. Der von seiner Heimatstadt überzeugte Sonneberger trat 1998 hinter die Trommel. Seine Initiative und sein Tatendrang sind oft nicht zu bremsen und lassen die Pausen meist auf ein Mindestmaß zusammenschmelzen.

Der, natürlich aus Steinach stammende Dizzy ist gelernter KFZ – Mechaniker und studierte in Weimar Musik. Damit avanciert er zum einzigen Profi Musiker der Truppe. Seine facettenartigen Attitüden sind oft einzigartig und mitreißend

Klaus ist Programmierer und als solcher eine Kapazität. Er ist in Steinach geboren und wohnt jetzt in Erfurt. Daß er dem Bandnamen alle Ehre macht, ist ihm leicht anzusehen. Sein Vortrag von “St. James Infirmary’ vermittelt echte Blues Atmosphäre

Wie in jeder Band gibt es auch hier einen “Benny”. Er ist gebürtiger Steinacher wohnt auf dem Lauschaer Tierberg und arbeitet als Datentechniker. Als Publikumsmagnet wird er neidlos anerkannt und ist aus dem Gesamtbild der Bichlers nicht mehr wegzudenken. Zu den klagenden oder schrillen Tönen der Klarinette schmilzt vor allem das weibliche Publikum dahin.

Zu Gast in Arnstadt am:

6. Juni 1999
8. Juni2002
14. Juni 2003
5. Juni 2005

 

 

Besetzung:

Peter Schmidt (git)
Jäcki Reznicek (el-b)
Ronny Dehn (dr)

 

Am 4. Juni 1999 in der “Rothen Thür” zum 7. Jazzweekend in Arnstadt

 

Konzert für Orgel, Saxophon und Schlagzeug

Prof. Hans-Günther Wauer Orgel
Warnfried Altmann – Saxophon
Hermann Naehring – Schlagzeug



 

 

 

 

 

 

Kirchenjazz am 3. Juni 1999 in der Liebfrauenkirche Arnstadt, 7. Jazzweekend

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